Über Selbstbewusstsein, die Suche nach Sicherheit und den Vergleich mit Anderen.

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Es ist einiges passiert in den letzten Wochen. Das war auch der Grund, weshalb ich etwas Abstand vom Schreiben nahm. Es gab so vieles, das reflektiert werden wollte – so viele Veränderungen, die erkannt und angenommen werden wollten. So viele emotionale Ereignisse, wenn nicht DAS emotionale Ereignis – der Abschied eines Menschen, der mein Leben nachhaltig geprägt hat und dessen Abdruck bis heute in mir weiterlebt – das verarbeitet und als neue Weltsicht wiedergeboren werden wollte. Endlich fühlt es sich an, als ob alles wieder am richtigen Platz säße. Alles neu Gewonnene musste erst seinen Platz in mir finden, so manches Altes dadurch ersetzt werden. Dieser Wandel war wie ein eiskalter Wind, der meine Haustür aufgeschlagen und all den Staub aufwirbelte, den ich nur so erkennen und aufwischen konnte. Auch die Trauer lud mich dazu ein, Neues aus ihr zu schöpfen. Und dort, wo Trauer war, ist nun eine Quelle der Dankbarkeit – die Erinnerung. 

Ich möchte den heutigen Beitrag dem Thema Selbstbewusstsein widmen. Da auch das Selbstbewusstsein etwas ist, wofür ich unendlich dankbar bin – denn ohne unser Bewusstsein wäre es uns überhaupt nicht möglich über Dinge nachzudenken und zu neuen Schlüssen zu kommen, die unser inneres Wachstum weiter vorantreiben und unser Selbstbewusstsein stärken.

Bevor Du das hier weiter liest, bitte ich Dich, einmal für dich selbst zu definieren, was Selbstbewusstsein für DICH bedeutet. Nehme dir dafür ein paar Minuten Zeit. Vielleicht ist dieser Text danach gar nicht mehr nötig, da Dir ganz von alleine etwas einleuchtet:-)…

Über die Geduld und ihren Stellenwert in Beziehungen.

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Die erblühenden Bäume in dieser Frühlingszeit haben mich daran erinnert, wie wichtig die Geduld ist. Nun hatte ich den Impuls, endlich darüber zu schreiben. Ich hatte mich nicht vorher dazu bereit gesehen, da ich mich selbst oft als ungeduldig und sprunghaft sah. Aber ich glaube nicht mehr an Schwächen. Es gibt nur menschliche Eigenschaften, die wir wie Samen aussuchen können und durch tägliches Gießen und Pflegen zu Bäumen heranwachsen lassen können. Andere Samen haben wir irgendwann unbewusst gewählt oder von Anderen in uns einpflanzen lassen – Eigenschaften, die wir daran erkennen, dass sie sich nicht gut anfühlen, wenn wir sie ausleben. Dies sind auch jene Eigenschaften, die nicht unserer inneren Wahrheit entsprechen. 

Meine Geschichte über die Verantwortung und wie ich mir das Gesetz der Anziehung zu Nutze machte.

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Weshalb ich heute über das Gesetz der Anziehung schreibe? Nicht nur, weil ich meine Begeisterung mit euch teilen will, sondern auch, weil es eine Überzeugung ist, die in all meinen Lebenslagen mitschwingt. Ich bin davon überzeugt, dass ich mit Gedanken meine Gefühle steuern kann und meine Wahrnehmung der Dinge und meine Sicht auf die Welt durch beliebige Umwandlung meiner Gedanken ändern kann. Auch bin ich davon überzeugt, dass ich das bin und das habe, woran ich glaube und umgekehrt das, woran ich glaube, meine Wirklichkeit wird. Und ich weiß, dass ich jede existierende zu fühlende Emotion bereits in mir trage und deshalb auch alles bereits habe, was ich brauche, um glücklich zu sein.

Weshalb ich diese Überzeugungen habe? Ganz einfach. Weil mich durch diese Überzeugungen nichts und niemand mehr davon überzeugen kann, dass mein Glück von etwas anderem abhängt, als von mir selbst. Und das macht frei.

Welcher Weg ist der richtige für mich?

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Diese Frage habe ich mir wirklich sehr oft gestellt und mich damit jedes Mal fast in den Wahnsinn getrieben. Mein Argument wäre gewesen, es gibt einfach zu viele Möglichkeiten und viele der vorgestellten Alternativen hätten etwas Positives, wie auch Negatives. Also welcher Weg ist nun der richtige? Oder noch besser: Welcher Partner ist der richtige für mich? Wann lerne ich den richtigen kennen? Welcher Beruf ist der richtige? Das alles sind Entscheidungen, die für die Mehrheit die Grundsäulen des Lebens darstellen. Da ist es völlig normal, dass diese Entscheidungen auch wirklich gut getroffen werden wollen und schließlich leben wir nur einmal und da sollten wir uns schon möglichst für diejenigen Dinge entscheiden, in die wir unsere Zeit am liebsten investieren und die uns auch am glücklichsten machen…Nur welche sind das? Und wenn wir es wissen, wieso haben sie die „Anderen“, aber wir nicht?

…Na, hörst du das Ego plappern?

Wann sind wir authentisch? Weshalb Authentizität eine Rolle spielt und welche Rolle sie in Wirklichkeit spielt.

Fragst Du dich manchmal welche Rolle die Authentizität spielt? Fragst Du dich, ob es denn in der Selbstliebe nicht darum geht, sich so anzunehmen wie man ist? Welchen Zweck hat dann dieser „Selbstverbesserungsversuch“ wenn nicht den, dass wir uns von der Selbstannahme und somit der Selbstliebe entfernen?

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Viele definieren die Authentizität als eine Eigenschaft, die erst durch Selbstoptimierung erreicht werden kann. Und viele entwickeln eine Abwehrhaltung, wenn sie diesen Begriff lesen, weil sie womöglich denken, sie wären in diesem Moment unauthentisch und müssten erst einen langen Selbstverbesserungsweg gehen, bevor sie dieses „Ziel“ erreichen. Dafür fühlen sich viele nicht bereit. Solche Denkfehler können fatal sein, wenn wir sie nicht hinterfragen und einfach Definitionen annehmen, die gar nicht unserer inneren Wahrheit entsprechen. Denn genau solche unwahren Definitionen sind es, die uns von unserer Authentizität entfernen. Deshalb möchte ich gerne noch einmal auf dieses Thema eingehen. 

Die wichtigste Arbeit ist die Arbeit an uns selbst. Der Traumberuf ist dann nur ein Nebeneffekt – Eine Manifestation unserer inneren Arbeit.

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Viele von uns sehnen sich nach dem Traumberuf – der Beruf, der sie bis ans Lebensende erfüllt…Wenn Du zu denen gehörst, die diesen noch nicht gefunden haben, dann bist du jetzt viel näher dran, als du denkst. Und hier ist der Beweis: