Meine Geschichte über die Verantwortung und wie ich mir das Gesetz der Anziehung zu Nutze machte.

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Weshalb ich heute über das Gesetz der Anziehung schreibe? Nicht nur, weil ich meine Begeisterung mit euch teilen will, sondern auch, weil es eine Überzeugung ist, die in all meinen Lebenslagen mitschwingt. Ich bin davon überzeugt, dass ich mit Gedanken meine Gefühle steuern kann und meine Wahrnehmung der Dinge und meine Sicht auf die Welt durch beliebige Umwandlung meiner Gedanken ändern kann. Auch bin ich davon überzeugt, dass ich das bin und das habe, woran ich glaube und umgekehrt das, woran ich glaube, meine Wirklichkeit wird. Und ich weiß, dass ich jede existierende zu fühlende Emotion bereits in mir trage und deshalb auch alles bereits habe, was ich brauche, um glücklich zu sein.

Weshalb ich diese Überzeugungen habe? Ganz einfach. Weil mich durch diese Überzeugungen nichts und niemand mehr davon überzeugen kann, dass mein Glück von etwas anderem abhängt, als von mir selbst. Und das macht frei.

Ich glaube nicht an Zufälle – vielmehr an Ursache und Wirkung.

…und wenn ich etwas als Zufall sehe, dann liegt es daran, dass ich noch nicht die Ursache des Geschehens erkannt habe. Und die Ursache liegt immer in mir selbst, in Form von unbewussten Gedanken, Gefühlen und Überzeugungen. Wer kennt es nicht? Ein negativer Gedanke zieht den nächsten negativen Gedanken mit sich bis wir uns ein komplettes Horrorszenario im Kopf ausgemalt haben. Aus einem pessimistischen Gedanken wird der Zweifel. Aus dem Zweifel schon die Unsicherheit und aus der Unsicherheit die Angst bis wir uns völlig hilflos fühlen – wobei die Hilflosigkeit für mich das unangenehmste Gefühl überhaupt darstellt. Aus einem hilflosen Gefühl heraus ziehe ich noch mehr Geschehnisse in mein Leben, die meine Hilflosigkeit bestärken. Wir können in dem schönsten Ort sein, aber sehen ihn nicht, weil wir uns im Kopf in der Hölle befinden. Mit negativen Gedanken.

Die Hölle, die ich mir erschuf:

Es gab eine Zeit, in der ich innerhalb eines Jahres mehrere Male in Ohnmacht gefallen bin. Da ich wusste, dass die Ursache dafür nicht an einer Schwäche meines Körpers an sich lag – was mir auch jeder Arzt bestätigt hatte – sondern definitiv an meiner Psyche, ging ich der Sache auf den Grund.  Jetzt, nachdem ein paar Jahre vergangen sind, kann ich meine Vergangenheit wie ein großes Bild betrachten, das mir ermöglicht, die Ursache-Wirkungszusammenhänge besser zu verstehen. Tatsächlich war dies eine Zeit, in der ich jeglicher Verantwortung aus dem Weg gehen wollte – beruflich, wie auch emotional. Es war eine Zeit, in der ich daran glaubte, bindungsunfähig zu sein. Wahrscheinlich hatte ich diesen neuzeitlichen Begriff  aus irgendeinem klugen Buch aufgeschnappt, weil er mir die Berechtigung dafür gab, weiterhin so zu sein, wie ich nunmal war. Ich diagnostizierte mir selbst die Bindungsunfähigkeit als Alibi dafür, keine Verantwortung tragen zu müssen, was ein gefährlicher Gedanke war, da er sich wie Gift in all meinen Lebensbereichen – Studium, Arbeit, Beziehung – ausbreitete. Ohne zu erkennen, dass die Wirkungen von Außen nur ein Spiegel meines Inneren waren und ich jene Wirkungen jederzeit verändern konnte, indem ich nur meine Überzeugungen änderte, ließ ich eine lange Zeit Dinge in meinem Leben zu, die mich meiner abwehrenden Haltung gegenüber der Verantwortung nur noch bestärkten und mein Leben somit zur Hölle machten, da ich die Verantwortung ÜBERALL sah und nicht entkommen konnte. Dieses ganze innere Chaos brauchte verständlicherweise ein Ventil. Und da ich selbst kein Ventil dafür fand, fand das Chaos selbst eines. Meinen Körper, den es in Ohnmacht versetzte und demgegenüber ich wortwörtlich ohnmächtig war. Etwas musste schließlich geschehen, das mir endlich die Augen öffnete. Dies war für mich auch der Beweis, dass Krankheiten Signale unserer Seele sind. Denn: Wie innen, so außen“.

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich immer eine neue. Du musst Altes loslassen, um Neues zuzulassen.

Bald gewann ich die Einsicht, dass Verantwortung unumgänglich ist und suchte deshalb nach Wegen, wie ich diese liebevoll erlernen kann. Ich wünschte mir dies wirklich sehr, denn ich erkannte, dass mir verantwortungsloses Handeln nur Unglück brachte. Allein der Wille, meine Überzeugung loszulassen, bindungsunfähig zu sein, um meine Fähigkeit verantwortungsvollen Handelns in mir zu erkennen, öffnete mich für neue Situationen und Menschen, die mir die Verantwortung auf die für mich schönste Art und Weise vorlebten. Dies hat meine bisherigen Assoziationen mit dem Begriff „Verantwortung“ völlig verändert und löste in mir einen noch stärkeren Wunsch aus, genauso zu sein, wie die Menschen, die gerne Verantwortung trugen. Denn ich lernte, dass Verantwortung nicht die Pflicht bedeutet, ständig etwas Ermüdendes tun zu müssen und mich einem System unterzuordnen, das nicht meinen Vorstellungen entspricht, sondern vorallem Achtung vor mir selbst und meinen Gefühlen zu haben, genauso wie auch vor den Gefühlen anderer. Ich wollte es nicht mehr länger verantworten, anderen Menschen zu schaden, durch Unzuverlässigkeit oder mangelnde Rücksicht auf die Gefühle meiner Partner, da ich mir vorallem selbst unbewusst damit schadete.

Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, müssen wir bei uns selbst anfangen.

Ich lernte somit eine neue Definition der Verantwortung, mit der ich viel besser resonierte, da sie meiner inneren Wahrheit entsprach. Und das war eine der besten Erkenntnisse in meinem Leben, die sich anfühlte, wie ein heruntergefallener Schleier, der lange um meine Augen gebunden war. Gleichzeitig lösten sich mit dieser befreienden Erkenntnis allmählich auch viele innere Widerstände im Hinblick auf meine Beziehungen, wie ich im Nachhinein feststellen konnte. Wo ich früher mit Abwehr reagierte, weil es einen unschönen Gedanken in mir hervorrufte, reagiere ich heute mit Offenheit, da ich diesem unschönen Gedanken von damals keinen Glauben mehr schenke. Denn das, woran wir glauben, wird Wirklichkeit. Und ich erschuf mir eine Wirklichkeit, die ich nicht mehr ertragen konnte. Deshalb musste ich etwas ändern. Und dies begann, als ich meine inneren Überzeugungen hinterfragte – in diesem Fall, meine Überzeugung gegenüber der Verantwortung.

Sobald wir beginnen, Verantwortung für uns selbst zu tragen, spiegelt sich diese Verantwortung auch im Außen wider – in unserem Sprechen und Handeln. Die Folgerung ist, dass wir durch dieses Handeln noch mehr Situationen in unser Leben „ziehen“, die unser verantwortungsvolles Handeln am besten spiegeln. Und so funktioniert das Gesetz der Anziehung.

Wie sich dieses universale Gesetz mir offenbarte? Ich sendete meine Gedanken aus, die vom Wunsch nach Verantwortung handelten und empfing im Gegenzug ihre materielle Manifestation – in Form meines Hundes:-). Dieser Hund kam plötzlich, als ich am wenigsten damit gerechnet hatte. Einen Tag nach meiner damaligen Trennung. Unerwartet von einem Freundesfreund. Der Hund sprang mir bei unserer ersten Begegnung in den Schoß, als ob wir schon immer auf uns gewartet hätten:-)…Ich wusste, dass er meine Manifestation war. Denn er war auch ein langjähriger Wunsch, an den ich nie aufhörte zu glauben, egal wie unmöglich die Umstände dafür zu sein schienen.

Denn dort, wo der Wille ist, ist nichts unmöglich!

 

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Das war meine Geschichte zum Thema Verantwortung und welche Rolle das Gesetz der Anziehung dabei spielte. Für mich eine fundamentale.

Es hängt von jedem selbst ab, welche Lehrmethode er für seine persönliche Entwicklung wählt. Ich wählte für mich diese, da sie für mich der Wahrheit entsprach, nach welcher ich mich von tiefstem Herzen sehnte. Und ich bekam meine Antworten, in Form von Erfahrungen, die mich meiner Wahrheit näher brachten. Warum ich das sage? Weil nicht jeder mit dieser „Methode“ resonieren wird, beispielsweise aus dem Nicht-Glauben heraus. Und da Nicht-Glauben mit einem negativen Gefühl verknüpft ist, muss derjenige den Weg wählen, der ihm ein positives Gefühl gibt. Er ist dabei völlig im Recht.

Denn die Pointe all dessen ist schließlich immer nur die Freude. Die Freude ist der Ursprung, wie auch das Ende. Der Ursprung, im Sinne unserer Anreize – und das Ende, im Sinne unserer Ziele. Denn wir alle wollen letztendlich immer nur glücklich sein. Und das Glück finden wir dort, wo unsere Wahrheit ist. Dort, tief in unseren Herzen, das jedes für sich einzigartig und einmalig ist.

 

Woran glaubst Du? Was sind deine Überzeugungen, inklusive der über Dich selbst? Wer willst du sein und wo willst du hin – glaubst Du daran oder steckt noch eine Überzeugung in dir, die sich deinem Glauben in Form von negativen Emotionen widersetzt? In meinem Artikel, „Warum die Arbeit an uns selbst die wichtigste Arbeit in unserem Leben ist“  kannst Du auch für diese Themen Unterstützung finden – gerne kannst Du mir auch schreiben:-)

In Liebe,

Marta

 

 

 


4 comments

Add Yours
  1. MadeByKandyKate

    Liebe Marta,

    einen sehr schönen Blog hast du da formuliert. Ich befasse mich auf meinem Blog mit ganz ähnlichen Themen.
    Ich glaube an die göttliche Kraft in jedem von uns. Ich weiß genau, dass jeder, so auch ich, alles schaffen kann, was die Vorstellungskraft in uns kreiert. Mein Lieblingsspruch ist: „Es gibt zwei Möglichkeiten seine Ziele nicht zu erreichen. Entweder du beginnst nicht damit oder du gibst mitten drin auf.“
    Das wichtigste für mich im Leben ist liebe und diese möchte ich so viel wie nur möglich mitgeben. Natürlich bin auch ich, durch negative Glaubenssätze meiner Kindheit geprägt, aber ich gebe jedem Tag die Möglichkeit an mir zu arbeiten, ein bewussterer Mensch zu sein. Das Leben ist für mich ein unglaublich schönes und interessantes Spiel in dem ich so viel ich nur kann erleben möchte.

    Mögest du glücklich und voller liebe sein.

    Namasté
    KandyKate

    Gefällt 1 Person

    • MartaMed

      Liebe KandyKate,

      Vielen Dank für deinen tollen Kommentar und das Kompliment!
      Ja, das hast du sehr schön gesagt. Das Leben ist wie ein interessantes Spiel, in dem es auf die Erfahrung ankommt und auf uns, ob wir sie zulassen und wie wir sie bewerten.
      Ich bin schon gespannt, mich auch in deinem Blog umzusehen:-)!

      Vielen Dank und Alles Liebe,

      Marta

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  2. Glas, Tradamus

    Klaus Kinski würde sagen: „Ich verstehe die Frage nicht“ – und er hätte nicht recht, weil es am Ende nicht nur eine wahr, sondern gleich mehrere.

    Ich dagegen würde gerne keine beantworten, weil das andere langweilen könnte, geht es doch nur um mich. Ein gutes Impuls ist es allemal.

    Jedenfalls habe ich deinen Eintrag gerne gelesen, obgleich ich mich an ein paar Worten aufgestoßen habe, aber das liegt nicht an dir, sondern an der Sprache mit schwammigen Definitionen und/oder missverständlichen Charakter.

    Ich erlaube mir mal einen Link zu setzen, wo ich über das gleiche Thema „plauderte“:

    http://www.blog.adelhaid.de/2015/07/das-prinzip-der-resonanz.html

    PS: Das Hundebild gefällt mir. 🙂

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    • MartaMed

      Lieber Alexander,
      danke, dass du mich auf meine Äußerung, dass jeder immer im Recht ist, hingewiesen hast. Ich werde sicher noch einen Artikel darüber schreiben:-)
      Jeder ist im Recht – weshalb? Weil jeder individuelle Erfahrungen und individuelle Glaubenssätze durch diese Erfahrungen entwickelt. Deshalb ist jeder aus seinem individuellen Standpunkt heraus im Recht. Es geht hier um das „im Recht sein wollen“ und vor allem um das Gefühl, was wir haben, wenn wir uns rechtfertigen wollen. Ist es nicht ein Gefühl der Abwehr und des Widerstands? Es geht darum, auf diese Gefühle zu hören und den Weg der Freude zu wählen. Jeder für sich individuell. Und dazu müssen wir aufhören, im Recht sein zu wollen. Denn was dem einen Freude macht, macht dem anderen vielleicht Kummer – Der eine, als auch der andere ist dabei im Recht:-).

      …Ich bin sicher nicht gelangweilt, wenn Du über dich sprichst, da ich so auf einer Seite auch vieles über mich selbst lernen kann:-)…

      Vielen Dank für den Link und die Blumen:-).

      Lieben Gruß,

      Marta

      Gefällt 1 Person

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