Weshalb die Arbeit an uns selbst so wichtig ist und wie wir so zu unserem Traumberuf gelangen.

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Viele von uns sehnen sich nach dem Traumberuf – der Beruf, der sie bis ans Lebensende erfüllt…Wenn Du zu denen gehörst, die diesen noch nicht gefunden haben, dann bist du jetzt viel näher dran, als du denkst. Und hier ist der Beweis:

Wonach du dich in Wirklichkeit sehnst, wenn du dich nach dem Traumberuf sehnst, ist die Version deines Selbst, wenn du diesen Traumberuf ausüben kannst.

Du sehnst dich nach der Version deines eigenen Selbst, in der du erfüllt bist von Glück, Erfolg und Sinnhaftigkeit. Du sehnst dich nach der Person, die du sein könntest, wenn du den Beruf ausübst, der dir die gewünschte Anerkennung, Wertschätzung, Sinnhaftigkeit und all das gibt, wonach du deinen Traumberuf definierst. Denn tief in Dir trägst du die Überzeugung, dass du für mehr geschaffen wurdest, als für die Tätigkeit, in der du dich gezwungen siehst, sie auszuführen. Wenn du diese Überzeugung nicht in dir trägst, dann kann ich dich beglückwünschen, denn dann hast du womöglich bereits deinen Traumberuf gefunden:-). Dann scheint die Balance zwischen dem, wie viel du in diesen investierst und dem, wie viel du zurückbekommst, ausgeglichen zu sein. Aber vielleicht gehörst du auch zu denjenigen, die diese Überzeugung einst hatten, diese aber vor langer Zeit aufgegeben haben, da sie sich schon mit dem Mittelmaß abgefunden haben. Bitte nicht falsch verstehen: Hier ist es wichtig, was jeder von uns mit dem Mittelmaß definiert. Manchmal ist das Mittelmaß Gold wert. Aber manchmal führt dieses auch einfach nur zu einem mittelmäßigen Glück. Und wäre es nicht schöner, volles Glück zu erfahren?

Finde deine Mitte – aber gebe dich nicht mit dem Mittelmaß zufrieden.

Ich liebe das Mittelmaß, denn die Mäßigkeit war eine lange Lektion bei mir, die ich lernen musste. Die, die mich damals kannten, hätten mich als einen Menschen beschrieben, der von einem Extrem ins andere geht. Und damit hatten sie Recht, denn mir fehlte einfach das Mittelmaß. Aber ich habe es gefunden. Und dafür musste ich radikal ehrlich zu mir selbst sein:

Zwar wünschte ich mir, meine Mitte zu finden, aber tief in mir lehnte ich sie gleichzeitig ab. Denn ich war überzeugt von dem Motto „Entweder ganz oder gar nicht“.

Und dieser Glaubenssatz kam eigentlich auch gar nicht von mir, sondern ich hatte ihn vor langer Zeit von jemandem in meine persönliche Glaubenskiste aufgenommen:-). Und eigentlich hat mich dieser Mottosatz überhaupt nicht weitergebracht. Im Grunde genommen war es eine Überzeugung, die mich sehr viele schöne Geschenke des Lebens gekostet hat. Denn ich sah sie nicht als ganzes Geschenk, sondern als etwas „Halbes“. Ich lebte in der Illusion, zu wissen, wie ein ganzes Geschenk aussehen sollte und übersah dabei, dass es die ganze Zeit „ganze Geschenke“ gewesen sind.

Nie war etwas gut genug – Natürlich. – Wie sollte ich auch meine äußere Welt als gut genug empfinden, wenn ich meine innere nie als vollkommen annahm?

Du musst deine Unvollkommenheit annehmen, um dich als vollkommen zu sehen, denn sie ist Teil deiner Vollkommenheit.

…hier ist eine passende Geschichte für Dich:-):

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Wieso ich diese Steine hier mitten in den Text einbaute? Nein, nicht, um dich an den steinigen Weg zu erinnern. Sondern um dich daran zu erinnern, dass es unter ihnen auch viele Steine gibt, die dir unvollkommen erscheinen werden. Der eine mehr, der andere weniger vollkommen. Dieses Bild wurde am Passo di Gavia geschossen – ein 2618m hoher Gebirgspass in Italien, der in seiner Einzigartigkeit und Schönheit nicht vollkommener sein kann. Und er ist die Gesamtheit seiner Teile, zu denen auch diese Steine gehören. Was wäre nun dieser Berg, wenn jemand käme, der alles, was in seinen Augen unvollkommen erscheint, einfach abreist und entfernt? Diese Frage kannst du dir selbst  am besten beantworten. Denn jeder versucht auf seine Art, etwas von seiner Persönlichkeit abzureißen.

Der Glaube, nur Gutes in uns zu behalten, wenn wir alles Schlechte von uns lösen, ist ein riesiger Irrtum.

Wir können das „Schlechte“ nur annehmen und somit umwandeln. Denn bereits die Tatsache, dass du deine Schwäche angenommen hast, ist eine Stärke. Und somit wird die Schwäche zur Stärke.

 

…Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben, aber das war nötig als Einführung in das, worüber ich eigentlich schreiben wollte. Nämlich, dass die Arbeit an uns selbst die wichtigste Arbeit in unserem Leben ist und der gewünschte Traumberuf nur eine Manifestation unserer inneren Arbeit ist –  Denn „Wie im Innen, so im Außen“ . Du kannst nicht erwarten, einen verantwortungsvollen Job zu bekommen, wenn du selbst noch keine Verantwortung für dich trägst. Du kannst nicht erwarten, von anderen Anerkennung zu bekommen, wenn du selbst nicht dazu bereit bist, andere für ihre Arbeit zu loben. Du kannst nicht erwarten, einen sinnvollen Job zu haben, wenn du jetzt keinen Sinn in dem siehst, was du tust.

Sei der Mensch, der du wärst, wenn du bereits den Traumberuf hättest!

Es ist unmöglich, dass dann nicht auch dein Traumberuf kommt…

Und vielleicht wird sich so manch einer nun auch des steinigen Weges bis dorthin bewusst. Denn es ist nicht leicht und es passiert nicht von heute auf morgen, seine Schwächen anzunehmen und die beste Version seiner Selbst zu sein.

Du bist vollkommen. Ändere nur deinen Blickwinkel und erkenne dich selbst. 

 

In Liebe, Marta

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